Diversity Management - Forschungsthemen für
die Zukunft
Das Wort "diversity" mit seinen vielen
unterschiedlichen Bedeutungen bezieht sich auf das persönlich
Erlebte sowie auf gesellschaftliche und organisatorische Dinge:
so gesehen ist "diversity" eine komplexe, kollektive menschliche
Ressource. Der Terminus "diversity" genießt keine
interkulturelle, zwischensprachliche Neutralität. In der zeitgenössischen
diversity-management-Literatur finden sich verschiedene, zum Teil
auch gegensätzliche Verständnisse des Terminus "diversity".
Das Wort "management" ist durch eine
veritable Bedeutungsvielfältigkeit nicht nur innerhalb der
englischen Sprache sondern auch als weltweite Aktivität mit
zahllosen kontextbestimmten Variationen gekennzeichnet. Wenn wir
also diversity und management miteinander verbinden, schaffen wir
zwangsläufig ein semantisches Minenfeld. Jeder wissenschaftlicher
Forscher muss die Existenz dieses Minenfelds anerkennen, damit zurechtkommen.
Ist diversity ein Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung
über organisatorische Abläufe, die von Führungskräften
verordnet und koordiniert werden, oder handelt es sich um die bloße
"Bewältigung" von etlichen Unterschieden unter Menschen
auf dem Arbeitsplatz? Zwei Positionen, die eine keineswegs triviale
Diskussion zulassen.
Dieser Vortrag hat das Ziel, diese Positionen
zu erläutern und durch die Diskussion auf neue Forschungsrichtungen
für die Zukunft hinzuweisen, die der Realität der modernen
Wirtschaft entsprechen.
Prof. Dr. Nigel Holden - Biographie
Prof.
Dr. Nigel Holden, seit Juli 2004 Professor für Vergleichendes
Internationales Management an der Nottingham Business School. 2002
- 2004 Dekan und Professor für Cross-Cultural Management an
der Kassel International Management School. Professor für Cross-Cultural
Management an der Business School Kopenhagen von 1997 - 2001. Seit
1995 Gastprofessor an der Vienna University of Economics an Business
Administration. Prof. Dr. Nigel Holden ist Autor zahlreicher Bücher
und hielt über 150 Gastvorträge in Europa und Russland.
zurück zum Programm
|